Nur 35 Minuten brauchten die heftigen Regenfälle am Dienstagnachmittag, um die Hauptstadt der Kanareninsel Gran Canaria quasi lahmzulegen. Hier ist man nicht wirklich auf Regen eingestellt, obwohl es regelmässig mehrmals im Jahr vorkommt, dass Wassermassen die Unterführungen der Autobahnen GC-1, GC-2 und weite Teile der Stadtautobahn “Avenida Maritima” lahmlegen. Doch anscheinend hat ein derart heftiges Chaos wie das von Dienstag gefehlt, um die Stadtväter zum Handeln zu veranlassen.
Pumpen, wie die bei den Tunnels “Juli Luengo” oder “Bravo Murillo” sollen durch leistungsfähigere Modelle ersetzt werden. Das spärlich vorhandene Abwasser-Netz in der Hauptstadt soll nachgebessert werden.
Bürgermeister Jerónimo Saavedra hatte kurz vor Beginn der gestrigen Regenfälle alle Rettungsdienste in Alarmbereitschaft versetzt. Am Dienstagnachmittag sorgte ein zweiter, wenngleich auch weniger heftiger Schauer dafür, dass die Zufahrt zum Stadtgarten durch Erdrutsche versperrt wurde.