Die Wolken aus Nordost schaffen es einfach nicht so recht über
die Berge – sie regnen sich lieber ab. Deshalb ist es im fruchtbaren
Norden so schön grün mit Laub- und Nadelwälder,
Bananenplantagen und Obstbäumen. Zahlreiche kleine Städte und
Dörfer Gran Canarias sind hier angesiedelt und machen den
Norden der Insel zu einem einmaligen Urlaubsziel.
Wandern mit Tradition: Im grünen Norden konzentriert sich
nicht nur die Landwirtschaft, sondern man kann hier auf den
Spuren der Vergangenheit wandern: Die alten Caminos Reales
(„Königswege“) führen über die ganze Insel. Im Norden sind sie
besonders schön, denn nur hier erlebt der Urlauber die sattgrüne
und abwechslungsreiche Natur. Einen Ausflug in das zauberhafte, rund 10 km lange Agaete-Tal –
einer der schönsten Täler Gran Canarias – sollten Besucher auf keinen Fall versäumen! Dort
erwarten sie die typisch kanarischen weißgetünchten Häuschen, von farbenfrohen Bougainvilleen
umrankt. Zahlreiche Obstplantagen mit Papayabäumen, Bananenstauden, Avocados, Apfelsinen,
Mangos und Zitronen säumen die Königswege; selbst Kaffeesträucher sind auf den höheren
Terrassen zu finden.
Zum Verschnaufen lädt die Nordküste mit zahlreichen Restaurants und typisch kanarischer Küche
ein. In den Dörfern El Puertillo, Quintanilla und San
Andrés sollte man unbedingt die frischen Fisch- und
Meeresfrüchtegerichte probieren: Meerbarben, Miesmuscheln,
gegrillter Zackenbarsch und gebratener Pollack sind
typisch für diesen Teil der Küste. Zudem ist die frische „Sopa
de Pesacado“ (Fischsuppe) mit Kartoffeln, Gemüse und Minze
eine beliebte Vorspeise.