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14.08.2009

Schleppender Schlussverkauf auf den Kanaren

Preise für Bekleidung und Schuhe um 11,8 Prozent gefallen, Tabak und Alkohol stiegen um 4,3 Prozent.

Das spanische Nationale Institut für Statistik hat die zwischenjährliche Inflationsrate, die in den ersten 7 Monaten des Jahres bei einem historischen Minus von 1,4 Prozent liegt, ermittelt. Gleichzeitig fiel der Verbraucherpreisindex (spanisch: Indice de Precios al Consumo – IPC) im Juli um 0,9 Prozent. Hauptverantwortlich für diese, für den Verbraucher eigentlich positiven Rückgang, sind in der Hauptsache die um 11,8 Prozent gefallenen Preise für Bekleidung und Schuhe, sowie der Preisrückgang in den Sparten Lebensmittel und Energie. Tiefer in die Tasche greifen müssen die spanischen Konsumenten derzeit bei Tabak und Alkohol- In den ersten 7 Monaten des Jahres 2009 stiegen die Preise bei diesen Konsumgütern um satte 4,3 Prozent an.

Doch weder der gefallene IPC, noch der bis Ende August 2009 laufende Schlussverkauf (Rebajas de Verano) vermögen so wirklich die Kauflust der Verbraucher anzuregen.

Auf den Kanaren zum Beispiel klagt die Vereinigung kleiner und mittlerer Unternehmen (CECAPYME) über Umsatzrückgänge von bis zu 30 Prozent im Vergleich zum Sommerschlussverkauf des Vorjahres.


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