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04.08.2009

Canarios sehen ihre Inseln nicht im rosaroten Licht.

Beispiele von Armut, Ungleichbehandlung von Männern und Frauen, sowie Rassismus und Fremdenfeindlichkeit kennen 7 von 10 Inselbewohnern.

Eine für Europa Press gestartete Umfrage hat ergeben, dass die Einwohner der Kanaren ihre Inseln nicht als reines Paradies sehen. Zumindest dann nicht, wenn es um die wichtigen und allgegenwärtigen sozialen Probleme und Ausgrenzungen unserer Zeit geht. Genau darum, nicht um die ganzjährig frühlingshaften Temperaturen, die stets anwesende Sonne, die Strände und den wohltemperierten Atlantik geht es in der aktuellen Europa Press-Umfrage. Immerhin 7 von 10 Canarios sehen die steigende Armut auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera als grösste Bedrohung für ‘ihr’ Paradies an.

Satte 50 Prozent der Befragten finden, dass auf die Gleichbehandlung von Mann und Frau auf den Kanaren noch nicht soweit ist, wie eigentlich vorgegeben. Weiterhin kennen 37 Prozent der Inselbewohner Beispiele für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Auch die Ausgrenzung aufgrund der sexuellen Orientierung ist nach Angaben von 25 Prozent der Canarios auf den Inseln immer noch ein grosses Thema. Last but not least finden 18 Prozent, dass auf den Kanaren immer noch Menschen aufgrund ihrer Religion vorverurteilt werden.


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