Ein 74 Jahre alter Mann erlag am Freitag in Las Palmas einem Hitzschlag. Ein Jugendlicher, der seit Mittwoch wegen eines Hitzschlags im Universitätskrankenhaus von Teneriffa behandelt wird, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Landwirte befürchten immense Verluste.
Eine anhaltende antizyklonische Hitzewelle aus Richtung der Azoren, verbunden mit heissem Wind aus der Sahara lässt die Thermometer vor allem auf den östlichen Kanareninseln (Fuerteventura, Lanzarote und Gran Canaria auf Jahresrekord klettern. Wie der Wetterdienst AEMET (Agencia Estatal de Meteorologia) meldete, wurden am Freitagnachmittag auf Lanzarote und Fuerteventura Höchsttemperaturen von 42 bzw. 45 Grad gemessen. Später am Tag errreichte der heisse Wind aus Richtung Sahara dann acuh Gran Canaria, die neue Wetterstation in Agüimes (IslaCanaria.Net berichtete) zeigte gegen 18 Uhr satte 39 Grad.
Den sowieso schon 40 Grad heissen Süden der Kanareninsel Gran Canaria erreichte der Calima dann gegen Abend, die Temperaturen gingen wärend der gesamten Nacht auf den Samstag nicht unter 34 Grad zurück. Auch zur Zeit bläst der Wind wie ein Heissluftgebläse und sorgt zusammen mit der antizyklonische Hitzewelle für Temperaturen um die 41 Grad.
Besonders hohe Verluste ob der anhaltenden Hitze erwarten die Landwirte auf den betroffenen Inseln. COAG-Präsident Rafael Hernández: “Die Verluste werden enorm ausfallen, der heisse Wind lässt die Planzen im frühen Stadium regelrecht innerhalb von Stunden verwelken, hinzu kommt noch die anhaltende Hitze, die den Boden völlig austrocknet, so dass die Landwirte kaum mit der Bewässerung nachkommen.”