Tejeda, das größte Bergdorf der Insel, sollte bei keinem Besuch auf
Gran Canaria fehlen. Mit knapp 1.000 Einwohnern ist dieses typisch
kanarische Dorf ein Idyll in der Inselmitte und hält für seine Besucher
einige Highlights bereit.
1.050m über dem Meeresspiegel gelegen hat man hier einen
fantastischen Blick über die Caldera de Tejeda. Die charmante
Konditorei Dulcería Nublo begrüßt seine Gäste mit hausgemachten
Mandelspezialitäten. Der herrliche Duft von hausgemachtem Marzipan
und des für Gran Canaria typischen Bienmesabe strömt durch den
gesamten Ort. Beide Süßspeisen werden aus zuvor gehackten
Mandeln zubereitet. Bienmesabe (übersetzt: „das schmeckt mir gut“)
schmeckt besonders lecker zu Eis- und Puddingdesserts.
Auch rund um das Dorf gibt es Einiges zu erleben, beispielsweise eine Wanderung zum Felsen
Roque Bentayga. Er war früher ein heiliger Ort der Einheimischen, wo die Götter verehrt und
Opfergaben dargelegt wurden. Im Felsen befinden sich die Höhlenanlagen Cuevas del Rey. Hier
trifft man auf Grotten, Kornkammern, Gravuren und Felsmalereien.
Ein weiterer empfehlenswerter Ausflugstipp ist Cruz de Tejeda, der höchste Pass der Insel, der
auch den geografischen Mittelpunkt der Insel markiert. Cruz de Tejeda eignet sich besonders als
Ausgangspunkt für schöne Wanderungen, zum Beispiel zum Pico de las Nieves, Gran Canarias
höchstem Berg.