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16.01.2009

Zu Besuch im Mandeldorf Tejeda

Tejeda, das größte Bergdorf der Insel, sollte bei keinem Besuch auf Gran Canaria fehlen. Mit knapp 1.000 Einwohnern ist dieses typisch kanarische Dorf ein Idyll in der Inselmitte und hält für seine Besucher einige Highlights bereit.

1.050m über dem Meeresspiegel gelegen hat man hier einen fantastischen Blick über die Caldera de Tejeda. Die charmante Konditorei Dulcería Nublo begrüßt seine Gäste mit hausgemachten Mandelspezialitäten. Der herrliche Duft von hausgemachtem Marzipan und des für Gran Canaria typischen Bienmesabe strömt durch den gesamten Ort. Beide Süßspeisen werden aus zuvor gehackten Mandeln zubereitet. Bienmesabe (übersetzt: „das schmeckt mir gut“) schmeckt besonders lecker zu Eis- und Puddingdesserts.

Auch rund um das Dorf gibt es Einiges zu erleben, beispielsweise eine Wanderung zum Felsen Roque Bentayga. Er war früher ein heiliger Ort der Einheimischen, wo die Götter verehrt und Opfergaben dargelegt wurden. Im Felsen befinden sich die Höhlenanlagen Cuevas del Rey. Hier trifft man auf Grotten, Kornkammern, Gravuren und Felsmalereien.
Ein weiterer empfehlenswerter Ausflugstipp ist Cruz de Tejeda, der höchste Pass der Insel, der auch den geografischen Mittelpunkt der Insel markiert. Cruz de Tejeda eignet sich besonders als Ausgangspunkt für schöne Wanderungen, zum Beispiel zum Pico de las Nieves, Gran Canarias höchstem Berg.


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